Nachhaltigkeit

Mit weniger CO2 ans Ziel kommen

21.07.2021

In Geschichten tummeln sich viele Figuren, die sich mit abgasfreien Verkehrsmitteln fortbewegen: Siebenmeilenstiefel verleihen die Kraft, schnell von einem Ort zum anderen zu gelangen. Kleine Hexen fliegen mit dem Besen. Ein Junge reist als blinder Passagier auf einer Wildgans. Ein Kaninchen betankt sein Motorrad mit Geschichtenliedern. Für unseren Außendienst sind diese fantastischen Antriebe nicht praxistauglich. Deshalb arbeiten wir als WERTGARANTIE Group an anderen Lösungen für unseren Fuhrpark, um mit weniger CO2 ans Ziel zu kommen. 

Autor: Karina Glahn

WERTGARANTIE Group legt großen Wert auf reduzierten CO2-Ausstoß

Für die WERTGARANTIE Group arbeiten über 930 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die aus verschiedenen Gründen den Pkw, die Bahn oder auch mal das Flugzeug nehmen. Unser Außendienst zum Beispiel ist in ganz Deutschland und Österreich mit dem Auto unterwegs, um mit unseren Partnerinnen und Partnern im Fachhandel persönlichen Kontakt zu halten und sie bei der Vermarktung unserer Versicherungsprodukte zu unterstützen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass unser Fuhrpark den größten Anteil an unserem jährlichen Kohlenstoffdioxid-Ausstoß verursacht. Weil wir seit 2019 unsere CO2-Bilanz berechnen, kennen wir diese Fakten, die leider noch nicht märchenhaft sind. Wir nutzen dieses Wissen und schauen, wo wir in der WERTGARANTIE Group klimaschädliches CO2 vermeiden können. Zum einen erhöhen wir den Anteil verbrennungsfreier Motoren in unserem Fuhrpark. Zum anderen absolviert unser Außendienst Trainings für spritsparendes Fahren. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Standort Hannover, die nur kürzere Arbeitswege ins Büro zurücklegen, motivieren wir mit Erfolg zum Fahrradfahren und bieten viele Benefits und Zusatzleistungen rund um Fahrräder an. In der Region Hannover wurden wir schon viermal in Folge als „Fahrradfreundlichster Arbeitgeber“ ausgezeichnet. Sogar unser Vorstandsvorsitzender Patrick Döring lässt sich auf Wetten mit der Belegschaft ein, wer innerhalb von 14 Tagen im Durchschnitt mehr in die Pedale getreten hat. Unsere DNA hat eben eine extra Fahrradspur.

 

Klimaschädliche Gase entstehen nicht nur beim Autofahren, wenn Kraftstoff verbrannt wird, sondern auch beim Wohnen und Heizen oder bei der Herstellung von Lebensmitteln. Um sich besser vorstellen zu können, wie groß oder klein der CO2-Ausstoß einer Person oder einer Sache ist, wird das Bild des Fußabdrucks benutzt. Wer viel Auto fährt und Flugreisen unternimmt, hat einen größeren CO2-Fußabdruck als eine Person, die viel Fahrrad oder Bahn fährt. Für die eigene Gesundheit und für die Umwelt ist es nützlich, sich im (Arbeits-)Alltag umweltfreundlicher zu bewegen.

  • Öffis bevorzugen: Nutzen Sie, wenn möglich, Bus und Bahn – sie sind umweltfreundlicher als ein Auto.
  • Auf Schusters Rappen: Kurze Wege zu Fuß zurückzulegen, ist nicht nur gut für das Klima, sondern auch für die eigene GesundheitWer die empfohlene Schrittzahl von 10.000 Schritten pro Tag (5–8 km) erreicht, senkt das Risiko von Diabetes, Herzinfarkt oder Schlaganfall.
  • Lastenrad und Fahrrad: Nutzen Sie für kleine Transporte ein Lastenrad. Diese kann man vielerorts auch schon ausleihen. Legen Sie kürzere Wege mit dem Fahrrad zurück.
  • Fuß vom Gas: Sowohl bei der Produktion eines Autos als auch beim Autofahren selbst entstehen Treibhausgasemissionen. Jedes Automodell hat einen spezifischen Spritverbrauch, der auch vom Fahrstil abhängig ist. Der ADAC hat hier die zehn besten Tipps zum spritsparenden Fahren zusammengestellt.
  • Teilen macht Freude: Nutzen Sie Carsharing-Angebote. In Hannover gibt es mittlerweile zahlreiche Anbieter.
  • Fahrgemeinschaften bilden: Es ist nachhaltiger, wenn sich mehrere Personen ein Auto teilen. Außerdem schont es die Nerven, da das Verkehrsaufkommen und somit die Staugefahr reduziert werden. Bitte beachten Sie während der Corona-Pandemie die aktuell gültigen Regeln und Hygienevorschriften.
  • Unvermeidbare Flüge kompensieren: Gleichen Sie unvermeidbare Treibhausgasemissionen durch Emissionszertifikate aus. Aber auch hier gilt: Vermeidung hat Vorrang vor dem Ausgleich. Nähere Informationen und eine Übersicht verschiedener Kompensationsanbieter finden Sie hier.
  • Videokonferenzen bevorzugen: Geschäftsreisen können oftmals durch Videokonferenzen ersetzt werden – das spart Zeit, Geld und Ressourcen.
  • Geschäftsreisen nachhaltig planen: Wenn eine Geschäftsreise nicht ersetzt werden kann, haben Sie einen Einfluss auf Nachhaltigkeitsaspekte: Umweltfreundliche Hotels, die Wahl des Verkehrsmittels und die Mobilität vor Ort. Die Wirtschaftswoche gibt sechs Denkanstöße, wie Sie den Nachhaltigkeitsgedanken auch bei der Planung einer Geschäftsreise berücksichtigen.

 

Anhand dieser Punkte wird erkennbar, dass Unternehmen und Privatpersonen vieles tun können, um mit weniger CO2 ans Ziel zu kommen. Wir hoffen, diese Anregungen haben einige von Ihnen mit Ansätzen versorgt, um selbst aktiv(er) zu werden. Sie haben noch mehr gute Ideen? Dann schreiben Sie mir gerne eine E-Mail an: nachhaltigkeit@wertgarantie.com.

 

Kontakt - Karina Glahn

Ich heiße Karina Glahn. Seit 2013 bin ich Teil der Unternehmenskommunikation. Mit meinem Schreibtalent und meiner Kreativität sorge ich dafür, dass unsere Mitarbeiter*innen im Social Intranet an Neuigkeiten oder relevanten Veränderungen im Konzern teilhaben. Für Leser*innen wie Sie schaffe ich in unserem Website-Magazin spannende Einblick in unsere Unternehmensgruppe.

Geschrieben von Karina Glahn